Filmrezension „Kokon“: Erfrischend bodenständige Coming-Out-Story

Filmrezension „Kokon“: Erfrischend bodenständige Coming-Out-Story

Der Film „Kokon“ von Leonie Krippendorff folgt der 14-jährigen Nora durch einen Berliner Sommer der Selbstfindung: Zwischen Familienstress und pubertärem Gruppenzwang entdeckt sie ihre Gefühle für Mitschülerin Romy und mit ihr die schönen und schmerzhaften Seiten der ersten Liebe. Eine einfühlsame und angenehm bodenständige Coming-of-Age-Geschichte mit tollen Darstellerinnen!

Milf oder Missy: Ich bin pissy.

Milf oder Missy: Ich bin pissy.

So auch diese Sendung, die sich “Milf.Oder.Missy”. nennt … oder nannte, weil der Titel einen derartigen Shitstorm an Empörung auslöste, dass sich die Produzenten vom Titel distanzieren mussten. Überraschung: Jetzt heißt die Show einfach nur M.O.M. Eigentlich wollte ich nur darüber schreiben, dass “Milf” kein Kompliment ist, bei der Recherche bin ich dann aber auf noch so viel mehr gestoßen.

Woody Allens Autobiographie – Recht und Anrecht

Woody Allens Autobiographie – Recht und Anrecht

In einem offenen Brief rufen Autor*innen den Rowohlt-Verlag dazu auf, die geplante Veröffentlichung von Woody Allens Autobiographie zu unterlassen. Ein Artikel der FAZ kritisiert das Vorgehen, weil die Unschuldsvermutung bestehe, solange Allen nicht verurteilt wurde. Warum “im Zweifel für den Angeklagten” trotzdem kein Freifahrtschein ist, lest ihr in diesem Artikel.

Lady Mary Wortley Montagu und die Macht der Briefe

Lady Mary Wortley Montagu und die Macht der Briefe

Briefe gaben Frauen im 18. Jahrhundert die Möglichkeit, sich auszudrücken, ihre Erfahrungen und Eindrücke an andere weiterzugeben – zu einer Zeit, in der die Gesellschaft männlich dominiert und geprägt war. Briefe waren nicht nur ein Instrument, um zu kommunizieren und in Kontakt mit anderen zu bleiben, sie waren auch ein Mittel zur Teilnahme an gesellschaftlichen Diskussionen.