Aufbegehren

Aufbegehren

Hör mir zu,
ich hab was zu sagen.
Doch selbst wenn du gehst,
werde ich’s jetzt wagen.

Heute beanspruche ich den Raum für unsere Klagen,
für all die Lasten,
die uns im Alltag zernagen.

Bevormundet, objektiviert und wieder entmenschlicht.
Bleibt mir nur stiller Protest
oder wird’s jetzt mal gefährlich?

Taten statt Worte,
mach ich zur Devise,
hoffentlich merkst du,
du bist Teil der Krise.

Ob du zuhörst oder nicht,
hier kommt der Punkt
an dem unser kollektives Schweigen bricht!

Wut und Hoffnung reichen sich die Hand.
Wir drängen euch zur Not bis an die Wand.
So wie ihr uns bis hin zu Grenzerfahrungen treibt,
während ihr allein männliche Geschichte schreibt.

Doch die Zukunft ist unser,
dafür werd ich sorgen,
ich will Veränderung
und das nicht erst morgen.

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