Themenreihe „Alternative“ Beziehungsmodelle – Teil 1

Themenreihe „Alternative“ Beziehungsmodelle – Teil 1

Was wir sehen, wenn wir den Blick auf den Kosmos von Beziehungsmodellen abseits der Monogamie richten:
„Damit Liebe soziale Wirklichkeit wird, muss sie erkennbar und verstehbar sein, zum einen für die Liebenden selbst, zum zweiten aber auch für andere, die mit ihnen interagieren. Um ein Paar zu sein, muss man als Paar behandelt werden“, schreibt die Soziologin Stephanie Bethmann. Diese Artikelreihe soll sich mit „alternativen Beziehungsmodellen“ befassen – also mit allem, was es neben der monogamen Zweierbeziehung noch gibt.

Aktion Standesamt 2018: Es gibt mehr als zwei Geschlechter!

Aktion Standesamt 2018: Es gibt mehr als zwei Geschlechter!

Menschen außerhalb des binären Geschlechtersystems gibt es schon so lange, wie dieses existiert. Intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans*, genderqueere Identitäten – sie sind Bestandteil jeder Gesellschaft. Es wird Zeit für mehr Sichtbarkeit und Zeit, dass sie auch juristisch existieren dürfen. Der gesetzliche Geschlechtseintrag muss selbstdefiniert und vielfältige Optionen einschließen! Dafür setzt sich die Aktion Standesamt 2018 ein – mit ihr unser*e Gastautor*in Charlie Robin

Was ist eigentlich „white feminism“?

Was ist eigentlich „white feminism“?

„White feminism“ bezeichnet einen Feminismus, der weiße cis Frauen aus der Mittelschicht in den Mittelpunkt stellt. Diese Frauen nutzen Feminismus in erster Linie, um sich selbst Vorteile zu verschaffen – sei es, sich in schicken Shirts mit feministischen Prints besonders aktivistisch zu fühlen oder um in Chefetagen vorzudringen. Es ist ein Feminismus, der sich nicht um Fragen der (zugeschriebenen) Herkunft und der Klasse kümmert und die Mehrfachunterdrückungen von Minderheiten ignoriert. Wie sich das konkret äußern kann, was wir dagegen tun können und wie wir damit umgehen, wenn wir doch einmal „weißen Feminismus“ praktiziert haben.

Ich möchte keine Blumen

Ich möchte keine Blumen

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird international der Frauenkampftag gefeiert. Dazu werden am 8. März besonders in den sogenannten Neuen Bundesländern Blumen an Frauen verschenkt. Die reichen mir aber nicht – stattdessen wünsche ich mir körperliche und sexuelle Selbstbestimmung.